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Datum: 6.9.2010

Rosige Zeiten


Wenn die Forsythienblüte beginnt, wird es Zeit, die Rosen zu schneiden. Bei allen Rosen werden zunächst erst einmal sämtliche ausgetrockneten, kranken und zu dünnen Triebe entfernt. Die kräftigen und gesunden Triebe von Beet-rosen werden dann auf 20 bis 30 cm eingekürzt. Einmalblühende Strauchrosen sollte man nur schneiden, wenn sie außer Form geraten oder zu vergreisen drohen. Mit dem Verjüngungsschnitt kann bis zum Sommer gewartet werden. Der Stock regeneriert sich dann aus kräftigen Jungtrieben. Die Kronen von Stammrosen schneidet man auf 20 bis 40 cm zurück. Sämtliche mit einer scharfen Gartenschere abgeschnittenen Triebe sollten unbedingt aufgesammelt werden. Schadpilze könnten sich sonst ausbreiten. Überall dort, wo Rosen schon im vergangenen Jahr stärker mit Mehltau, Rosenrost oder Sternrußtau befallen waren, empfiehlt sich eine frühe Behandlung mit einem Rosenmittel. Neuinfektionen durch Wintersporen werden so verhindert. Wer die Königin der Blumen jetzt noch mit einem bedarfsgerechten Rosenspezialdünger gut versorgt und bei aufkommender Frühjahrstrockenheit wässert, der kann sich auf rosige Zeiten freuen. Mehr Informationen www.ivg.org unter den Stichworten Astscheren, Pflanzenschutz und Dünger. (IVG)

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